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Strecke: Zuhause (Niederbayern) โ€“ Mรผnchen โ€“ Garmisch-Partenkirchen
Kilometer: 306 km
Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden
Heute begann unsere Wohnmobilreise in Richtung Alpen. Vom Start in Niederbayern fรผhrte uns die Route รผber Deggendorf, Landau an der Isar und Freising bis nach….
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Die heutige Etappe fรผhrte uns von Garmisch-Partenkirchen รผber das Schloss Neuschwanstein und den Reschenpass bis hinunter nach Sรผdtirol. Eine Route voller Kontraste, รผber 271 Kilometer und fast sechs Stunden reine Fahrzeit.
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Gesamtdistanz: ca. 198 km – Fahrzeit: rund 4 Stunden
Route: Bozen โ€“ Trient โ€“ Bassano del Grappa โ€“ Castelfranco Veneto โ€“ Padua โ€“ Ortschaft Adria
Heute lieรŸen wir es gemรผtlich angehen …
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Heute fรผhrte uns die Route rund 50 km weiter in Richtung Sรผden โ€“ von der Ortschaft Adria direkt an die Adria, genauer gesagt zum Campingplatz Florenz nรถrdlich von Ravenna. Von hier aus wollen wir morgen mit dem Roller das Po-Delta erkunden. Mit etwas Glรผck bekommen wir vielleicht sogar Flamingos vor die Linse, die sich in der Nรคhe der Salinen aufhalten sollen.
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Heute haben wir einen lรคngeren Ausflug mit dem Roller unternommen. Unser Ziel war das kleine Stรคdtchen Comacchio, das liebevoll auch โ€žKlein-Venedigโ€œ genannt wird โ€“ und das nicht ohne Grund. Schon bei der Ankunft sahen wir, wie sich Kanรคle durch die Stadt ziehen, รผber die sich zahlreiche kleine Brรผcken spannen
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Heute war ich erneut mit dem Roller im Umland unterwegs, diesmal gezielt in der Nรคhe der alten, inzwischen stillgelegten Salinen von Comacchio (Saline di Comacchio).
Mein Hauptziel: Flamingos beobachten und fotografieren.
Reisetag 7
Mit dem Wohnmobil von Comacchio nach Morro dโ€™Alba
Am Morgen verlieรŸen wir das Florenz Open Air Resort bei Comacchio. Das Po-Delta verabschiedete uns mit seinen weiten Landschaften, Kanรคlen und Lagunen โ€“ ein Stรผck Naturidylle, das man nicht so schnell vergisst.
Reisetag 8
Entgegen unseren Planungen sind wir noch einen weiteren Tag hier in Morro d’Alba geblieben. So habe ich die Drohne in die Luft geschickt, um mir den Ort von โ€žweiter obenโ€œ anzuschauen.
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Eigentlich wollten wir heute nur etwa 40km weiter fahren, daraus wurden dann 80km und schlieรŸlich sind wir รผber 160 Kilometer in gut vier Stunden gefahren. Schuld war das regnerische Wetter den ganzen Tag รผber. So haben wir die Zeit lieber fahrend im Wohnmobil verbracht als sonst irgendwo herum zu sitzen.
ย Reisetag 10
Heute fรผhrte uns unsere Tour weiter entlang der Adriakรผste Italiens. Wir starteten im Norden bei Giulianova, einem charmanten Kรผstenort, der fรผr seine langen Sandstrรคnde und lebhafte Strandpromenade bekannt ist. Am spรคten Vormittag legten wir los, das Meer stets zu unserer linken Seite โ€“ ein wunderbarer Begleiter auf der Fahrt……..
Reisetag 11
Heute sind wir nur knapp 30km weiter an einen kostenlosen Parkplatz direkt neben dem Strand gefahren (Spiaggia di Marina di Chieuti).
Hier wollen wir รผbers Wochenende bleiben. Deshalb haben wir uns fรผr alle Fรคlle vorher bei Lidl mit Allem was wir dafรผr brauchen eingedeckt, weil es weit und breit keine Mรถglichkeit dafรผr gibt.
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Was macht man wenn man sonst auch nichts zu tun hat ?
Muscheln am Strand suchen oder Schmetterlinge und andere Flieger beobachten.
Schwert- oder Messermuschel โ€“ Herzmuscheln โ€“ Weinreben Schwรคrmer โ€“ Golden Acht (Gelbling) โ€“ motorisierter Paraglieder ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
Reisetag 13 โ€“ Fahrt nach Vieste
In der vergangenen Nacht setzte starker Regen ein, sodass wir beschlossen, unsere Fahrt bereits heute fortzusetzen. Am Morgen blieben wir jedoch noch etwas lรคnger im Bett und lauschten der Brandung, die wir direkt vom Fenster aus beobachten konnten.
Wรคhrend wir frรผhstรผckten, besserte sich das Wetter zunehmend, und so verlieรŸen wir unseren schรถnen รœbernachtungsplatz schlieรŸlich bei heiterem Himmel. Unser heutiges Ziel war Vieste, etwa 100 Kilometer entfernt.
Reisetag 14 โ€“ Immer noch Vieste
Wir hatten auf dem Campingplatz Baia Degli Aranci Village eingecheckt, zu dem auch ein Hotel mit Pool sowie mehrere gastronomische Angebote gehรถren.
Neben dem imposanten Wahrzeichen von Vieste, dem riesigen Monolithen Pizzomunno direkt am Strand, nutzten wir den Aufenthalt auch, um einen Zahnarzt fรผr meine Frau aufzusuchen.
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Heute haben wir Vieste verlassen und sind rund 170 Kilometer weiter Richtung Sรผden gefahren. Zunรคchst fรผhrte uns die Strecke kurvenreich entlang der steilen Gargano-Kรผste. Immer wieder boten sich beeindruckende Ausblicke auf das Meer, doch nur selten gab es geeignete Haltepunkte zum Fotografieren. SchlieรŸlich habe ich meine Drohne startklar gemacht und 500 Meter hinaus aufs Meer geschickt โ€“ dabei sind wunderbare Aufnahmen eines kleinen Kรผstenabschnitts entstanden.
Reisetag 16:ย  ย  Von Bari bis ins Herz des Salento
Unsere Reise begann im Norden Apuliens. Von Bari aus fรผhrte die Route entlang der Adriakรผste. Schon nach kurzer Fahrt hรคtten wir eigentlich Polignano a Mare erreicht โ€“ berรผhmt fรผr seine dramatisch รผber dem Meer thronenden Hรคuser und die Grotten unter den Klippen. Leider machte uns das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir keinen Halt einlegen konnten.
Weiter sรผdlich ging es durch das malerische Valle dโ€™Itria mit Orten wie Martina Franca und Ostuni, der โ€žweiรŸen Stadtโ€œ. Ihre weiรŸ getรผnchten Hรคuser leuchten normalerweise im Sonnenlicht und bieten traumhafte Ausblicke รผber Olivenhaine bis hin zur Kรผste. Auch hier konnten wir diesmal keine Fotos machen โ€“ der Regen blieb unser stรคndiger Begleiter.
Ein Highlight war schlieรŸlich die Ankunft bei der Tenute Al Bano in Cellino San Marco.
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Wir stehen derzeit auf dem Agricampeggio & Glamping Torre Sabea nahe Gallipoli, im tiefen Sรผden Apuliens, und warten auf besseres Wetter. Seit gestern stรผrmt es hier heftig, und das Meer tobt direkt vor den Toren des Campingplatzes. Viel mehr als ein kurzer Spaziergang ist momentan nicht mรถglich โ€“ immer wieder ziehen Regenschauer durch.
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Wir stehen immer noch in Gallipoli โ€“ inzwischen schon den fรผnften Tag. Die Stadt liegt an der Westkรผste der Halbinsel Salento in Apulien (Provinz Lecce), direkt am Ionischen Meer. Ihr Name leitet sich vom griechischen Kallรญ Pรณlis ab, was โ€žschรถne Stadtโ€œ bedeutet.
Das Wetter zeigt sich weiterhin wechselhaft: Gestern regnete es immer wieder, heute hingegen schien die Sonne den ganzen Tag โ€“ begleitet von starkem Wind. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind mit dem Roller in die knapp vier Kilometer entfernte Altstadt gefahren
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Hier noch ein paar Bilder vom Campingplatz und der Brandung vor den Toren des Selbigen.
Wer kennt die Frucht auf dem Foto – ich habe sie zum erstenmal gesehen.
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Da ich momentan etwas Probleme mit meinen Mobilfunkanbieter habe, gibtโ€™s bis auf Weiteres nur kurze Berichte und wenige Bilder. Zudem gibts hier auf dem Platz auch kein WLAN.
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Reisetag 26
Heute sind wir mit dem Shuttlebus ins 7km entfernte Matera gefahren und haben dort einige Stunden in den Sassi und der Altstadt verbracht. Wir haben sicher einige Meter zurรผckgelegt, natรผrlich mit den entsprechenden Pausen. Aber bei Bierpreisen, wie beim Oktoberfest, ist man nicht mehr ganz so durstig.
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Heute habe ich von unserem Campingplatz (in einem Bild aus der Ferne zu sehen) einen kleinen Ausflug in Richtung Matera unternommen. Von hier aus blickt man auf die gegenรผberliegende Seite einer tief eingeschnittenen Schlucht, die sich direkt unterhalb der berรผhmten Felsenhรคuser hinabzieht.
Diese eindrucksvolle Gravina di Matera ist rund 70 bis 100 Meter tief โ€“ eine wilde Karstschlucht, die vom kleinen Fluss Gravina di Matera durchzogen wird. Sie trennt die historische Altstadt Sassi di Matera von der anderen Seite, wo sich der Parco della Murgia Materana mit seinen geheimnisvollen Hรถhlenkirchen ausbreitet.
Reisetag 28
Heute ging es von Matera in der Basilikata an die ionische Kรผste Kalabriens. Die Route fรผhrte รผber LandstraรŸen durch sanfte Hรผgellandschaften und weite Felder, vorbei an Policoro, ohne dort zu stoppen. Entlang der Kรผste boten sich immer wieder schรถne Ausblicke auf das Meer und kleine Orte wie Trebisacce.
Nach rund 180 Kilometern erreichten wir unser Ziel, den Campeggio-Villaggio Riva del Mare in Calopezzati. Der Campingplatz liegt ruhig zwischen Pinien und Strand โ€“ ideal zum Entspannen nach der Fahrt.
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Reisetag 29
Wir sind noch einen weiteren Tag hier auf dem Campeggio-Villaggio Riva del Mare in Calopezzati geblieben. Der Platz liegt direkt am Meer โ€“ einfach wunderschรถn. Heute war ich zum ersten Mal auf dieser Reise im Meer schwimmen, und das Wasser war herrlich erfrischend. Den Tag haben wir ganz entspannt am Strand verbracht….
Tag 30 – Von der Ionischen Ruhe zur Tyrrhenischen Weite
Heute fรผhrte uns die Route einmal quer durch Kalabrien โ€“ vom sanften Blau des Ionischen Meeres bis zur wilden Westkรผste des Tyrrhenischen Meeres. Nach einem ruhigen Morgen am Campeggioโ€“Villaggio Riva del Mare, direkt am Golf von Tarent, hieรŸ es Abschied nehmen: Markise einfahren, Tassen verstauen, Motor starten โ€“ und los gehtโ€™s!
Die Fahrt fรผhrte uns durch das grรผne, hรผgelige Herz Kalabriens.
Nach einigen Stunden auf kurvigen StraรŸen erreichten wir schlieรŸlich den Lido Zio Tom. Der Platz begrรผรŸte uns mit einer leichten Brise, Mรถwenrufen und diesem unverkennbaren Gefรผhl von โ€žHier bleiben wir erst malโ€œ.
Tag 32
Auch hier in Scalea ist das Wetter recht wechselhaft, aber wenigsten sind die Temperaturen mit 20ยฐ einigermaรŸen ertrรคglich. Es ist meist bewรถlkt, ab und zu Sonne, dann wieder ein kurzer Regenschauer. Am Abend ein schรถner Sonnenuntergang, wie meist hier an der Westkรผste.
Tag 33
Heute war ein richtig schรถner Bade- und Strandtag hier in Scalea. Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand direkt vor dem Wohnmobil und genossen Sonne und Meer. Das Wasser war mit angenehmen 22 ยฐC perfekt zum Schwimmen, und ich konnte mehrmals hineingehen. Auch die Drohne kam wieder zum Einsatz โ€“ diesmal habe ich mich sogar beim Baden im Meer gefilmt.
Tag 37 – Mittwoch, 22. Oktober:
Wir haben hier noch zwei Wochen gebucht, danach denken wir laaangsam ans Heimfahren.
Heute Nacht hat es heftig geregnet, und auch tagsรผber gibt es immer wieder Schauer. Die Temperaturen liegen knapp unter 20 Grad. Das Meer schรคumt, die Wellen wรคren eigentlich ideal zum โ€žPlantschenโ€œ โ€“ zumindest fรผr mich. Aber ohne Sonne? Hmm โ€ฆ
Tag 39
Bereits gestern Abend erreichte uns eine Wetterwarnung aufs Handy. Im Laufe der Nacht legten die Wellen deutlich zu, immer wieder zogen krรคftige Schauer durch, und der Wind frischte merklich auf. Zur Sicherheit spannte ich die Markise mit zusรคtzlichen Gurten ab โ€“ in der Hoffnung, dass das nicht zu unvorsichtig war. Laut Wettervorhersage sollten die Windgeschwindigkeiten nur bei etwa 25โ€“30 km/h liegen, in Bรถen bis 55 km/h. Trotzdem war mir, so direkt am Meer, nicht ganz wohl.
Tag 40 – Zwischen Himmel, Meer und Geschichte โ€“ Ein Tagย  in Alt-Scalea
Wir waren heute in einer der รคltesten Ortschaften an der kalabrischen Westkรผste โ€“ einem Ort mit einem einzigartigen mittelalterlichen Stadtkern, der sich terrassenfรถrmig den Hang hinaufzieht.
Erster Eindruck
Alt-Scalea erhebt sich wie ein steinerner Teppich รผber dem modernen Kรผstenort
Tag 40: Rundgang durch Alt-Scalea
Kleine Bilderserie Gassen und Boฬˆgen
Zwischen alten Bรถgen und verwinkelten Gassen erzรคhlt Alt-Scalea seine Geschichte ganz leise โ€“ Stein fรผr Stein, Stufe fรผr Stufe โ€“ Alt-Scalea ist ein Labyrinth aus Stein und Seele. ๐Ÿงก
Kein Museum, kein Touristenrummel โ€“ nur echtes Leben hinter jeder Ecke. ๐Ÿ’›
Tag 40: Rundgang durch Alt-Scalea (Teil2)
Bei unserem gestrigen Rundgang hatten wir das Glรผck, genau zum Beginn des Sonntagsgottesdienstes an der Kirche des Heiligen Nikolaus (Chiesa di San Nicola in Plateis, roter Pfeil) zu sein.
Diese Kirche zรคhlt zu den รคltesten Sakralbauten der Stadt und beeindruckt durch ihre Mischung aus romanischen und barocken Elementen. Die Ursprรผnge reichen vermutlich bis ins 8. oder 9. Jahrhundert zurรผck, wรคhrend der heutige, bedeutendere Bau auf das 12. Jahrhundert datiert wird.
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Schon beim Frรผhstรผck am Strand gingโ€™s heute gut los: Kaum war der Kaffee eingeschenkt, tauchte vor uns der erste Delfin hier in Kalabrien auf โ€“ und das ohne Eintrittskarte oder Showprogramm. So kann der Tag gerne anfangen!
Meine Gattin hatte sich danach fest vorgenommen, den Allerheiligen-Gottesdienst in der Kirche โ€žHeilige Dreifaltigkeitโ€œ im neuen Teil von Scalea zu besuchen. Da wir dort schon im letzten Jahr brav unsere Pflicht getan hatten, habe ich mir diesmal die fotografische Dokumentation gespart.
Tag 48: Rollertour nach Aieta
Schon gestern hatte ich mir vorgenommen, bei passendem Wetter noch einmal eine kleine Tour mit dem Roller in die Berge zu unternehmen. Zufรคllig bekam eine deutschsprachige Strandbekanntschaft mein Vorhaben mit und gab mir einen wertvollen Tipp fรผr das heutige Ziel: Aieta, ein Bergdorf oberhalb von Praia a Mare.
Also sattelte ich meinen Honda-Scooter und machte mich auf den Weg.ย 
Zuerst ging es rund 20 Kilometer auf der UferstraรŸe Richtung Praia a Mare, bevor die StraรŸe ins Gebirge abbog. Auf den nรคchsten gut 8 Kilometern stieg die Strecke um รผber 500 Hรถhenmeter an โ€“ mit gefรผhlt hundert Serpentinen. Mit dem Roller wurde das zur echten Erlebnistour: immer wieder grandiose Ausblicke ins Tal, auf die Kรผste und die nahen Berge.
Noch ein paar Bilder und Wissenswertes รผber Aieta
Der Name โ€žAietaโ€œ leitet sich vom griechischen Wort ฮฑฮตฯ„ฯŒฯ‚ (aetรณs) ab, was โ€žAdlerโ€œ bedeutet โ€“ wohl wegen der exponierten Lage hoch รผber dem Tal oder wegen der Adler, die hier einst kreisten.
Das Gebiet war bereits in vorhistorischer Zeit besiedelt, zunรคchst von den Enotriern, spรคter von den Lucanern. In der byzantinischen Epoche gewann der Ort an Bedeutung, es entstanden Klรถster und Adelshรคuser.
Besonders hervorzuheben ist das Palazzo Martirano-Spinelli, ein Renaissance-Palais aus dem 16. Jahrhundert โ€“ eines der seltenen Beispiele dieser Architektur in ganz Kalabrien.
Tag 52: Ein Tag wie aus dem Bilderbuch
Heute war einer der schรถnsten Tage seit unserer Ankunft hier in Scalea. Schon am Morgen lag eine unglaubliche Ruhe รผber dem Platz โ€“ kein Windhauch, kein Rauschen, nur das leise Plรคtschern der Wellen. Das Meer lag glatt da wie ein Spiegel, so ruhig, dass man fast meinte, man kรถnne darauf spazieren. Die Sonne wรคrmte angenehm, und die Temperaturen kletterten รผber 20 Grad โ€“ fast schon ein Hauch von Sommer.
Tag 54: Area Sosta Camper Labro
Noch ein letzter Blick aus dem Wohnmobilfenster โ€“ hinaus auf das Meer und den Strand, an dem wir รผber drei Wochen gestanden haben. In den Rรผckspiegeln verschwinden langsam die Wellen, die uns so lange begleitet haben. Dann heiรŸt es Abschied nehmen: Unsere Heimreise und zugleich das Ende unserer diesjรคhrigen Herbsttour beginnt.
รœber Nacht hatte sich das Wetter gewandelt. Statt Sonne und mildem Wind nun graue Wolken und Regen โ€“ und laut Wetterbericht soll es in den kommenden Tagen in Scalea noch schlechter werden. Es fรผhlt sich an, als wรผrde das Wetter selbst uns zur Weiterfahrt drรคngen.
Tag 55: Das Bergdorf Labro
Gestern sind wir erst in der Dunkelheit hier angekommen und haben eine ruhige, aber kรผhle Nacht (8 ยฐC) auf รผber 600 Metern รผber dem Meer verbracht โ€“ direkt neben der Polizeistation des Ortes.
Erst am nรคchsten Morgen wurde uns bewusst, welch besonderer Ort uns hier umgibt. Labro, im 9. Jahrhundert gegrรผndet, ist ein wunderbar restauriertes mittelalterliches Dorf.
Zu unserem Glรผck fand an diesem Wochenende ein groรŸes Bogenschรผtzentreffen in den historischen Mauern statt.
Tag 55: Von Labro nach Fratta Polesine
Heute ging es einmal quer durch Italien โ€“ vom Bergdorf Labro in Latium bis ins flache Land Venetiens. Wir wollten nochmals die LKW-freien StraรŸen des Wochenendes nutzen und so weit wie mรถglich bis zum Abend nach Norden kommen. So wurden es wieder รผber 400km Maut freie StraรŸen.
Da wir ja am Vormittag noch die Bogenschรผtzen beobachtet hatten, fuhren wir erst kurz vor Mittag los und waren nach mehr als 5 Stunden am Ziel, dass wir kurzfristig ausgesucht hatten und welches wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wollten. Es handelt sich um einen einfachen, aber zweckmรครŸigen Stellplatz mit guten Bewertungen.
Wir durchquerten fรผnf Regionen Italien und ….
Tag 56: Heute verlieรŸen wir die Po-Ebene in Richtung Verona. Danach ging es weiter ins Trentino. Die Landschaft รคndert sich deutlich: Die weiten Ebenen werden zu Hรผgeln, dann zu Bergen. Reben ziehen sich an den Hรคngen entlang, Weinberge so weit das Auge reicht.
In Meran machten wir einen ausgiebigen Stadtbummel und erleben unser blaues Wunder bei der Rรผckkehr zu unserem Fahrzeug.
Nun hat es uns auch erwischt…..
Tag 57: Von Sรผdtirol nach Hause
Nach unserem Schock in Meran wollten wir einfach nur noch ein Stรผck weiterfahren, raus aus der Stadt, irgendwohin, wo es ruhig ist. Etwa 20 km spรคter fanden wir einen kleinen, stillen Parkplatz โ€“ genau das, was wir gebraucht haben, um erst einmal durchzuatmen. Am nรคchsten Morgen ging es dann in einem Zug die 500 km heimwรคrts. Die acht Stunden vergingen erstaunlich leicht; gute StraรŸen, wenig Verkehr und das Gefรผhl, endlich Richtung Heimat zu rollen. รœber den Reschenpass, ganz ohne Maut, so wie auf der Hinfahrt โ€“ irgendwie hatte diese Strecke etwas Vertrautes und Beruhigendes.

Wieder daheim

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