𝑨𝒃 𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒏 𝑺𝒖̈𝒅𝒆𝒏 – Herbst 2025

𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 𝟭
Strecke: Zuhause (Niederbayern) – München – Garmisch-Partenkirchen
Kilometer: 306 km
Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden
Heute begann unsere Wohnmobilreise in Richtung Alpen. Vom Start in Niederbayern führte uns die Route über Deggendorf, Landau an der Isar und Freising bis nach….
𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 2
Die heutige Etappe führte uns von Garmisch-Partenkirchen über das Schloss Neuschwanstein und den Reschenpass bis hinunter nach Südtirol. Eine Route voller Kontraste, über 271 Kilometer und fast sechs Stunden reine Fahrzeit.
𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 3
Gesamtdistanz: ca. 198 km – Fahrzeit: rund 4 Stunden
Route: Bozen – Trient – Bassano del Grappa – Castelfranco Veneto – Padua – Ortschaft Adria
Heute ließen wir es gemütlich angehen …
𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 4
Heute führte uns die Route rund 50 km weiter in Richtung Süden – von der Ortschaft Adria direkt an die Adria, genauer gesagt zum Campingplatz Florenz nördlich von Ravenna. Von hier aus wollen wir morgen mit dem Roller das Po-Delta erkunden. Mit etwas Glück bekommen wir vielleicht sogar Flamingos vor die Linse, die sich in der Nähe der Salinen aufhalten sollen.
𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 5
Heute haben wir einen längeren Ausflug mit dem Roller unternommen. Unser Ziel war das kleine Städtchen Comacchio, das liebevoll auch „Klein-Venedig“ genannt wird – und das nicht ohne Grund. Schon bei der Ankunft sahen wir, wie sich Kanäle durch die Stadt ziehen, über die sich zahlreiche kleine Brücken spannen
𝑹𝒆𝒊𝒔𝒆𝒕𝒂𝒈 6
Heute war ich erneut mit dem Roller im Umland unterwegs, diesmal gezielt in der Nähe der alten, inzwischen stillgelegten Salinen von Comacchio (Saline di Comacchio).
Mein Hauptziel: Flamingos beobachten und fotografieren.
Reisetag 7
Mit dem Wohnmobil von Comacchio nach Morro d’Alba
Am Morgen verließen wir das Florenz Open Air Resort bei Comacchio. Das Po-Delta verabschiedete uns mit seinen weiten Landschaften, Kanälen und Lagunen – ein Stück Naturidylle, das man nicht so schnell vergisst.
Reisetag 8
Entgegen unseren Planungen sind wir noch einen weiteren Tag hier in Morro d’Alba geblieben. So habe ich die Drohne in die Luft geschickt, um mir den Ort von „weiter oben“ anzuschauen.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟵
Eigentlich wollten wir heute nur etwa 40km weiter fahren, daraus wurden dann 80km und schließlich sind wir über 160 Kilometer in gut vier Stunden gefahren. Schuld war das regnerische Wetter den ganzen Tag über. So haben wir die Zeit lieber fahrend im Wohnmobil verbracht als sonst irgendwo herum zu sitzen.
 Reisetag 10
Heute führte uns unsere Tour weiter entlang der Adriaküste Italiens. Wir starteten im Norden bei Giulianova, einem charmanten Küstenort, der für seine langen Sandstrände und lebhafte Strandpromenade bekannt ist. Am späten Vormittag legten wir los, das Meer stets zu unserer linken Seite – ein wunderbarer Begleiter auf der Fahrt……..
Reisetag 11
Heute sind wir nur knapp 30km weiter an einen kostenlosen Parkplatz direkt neben dem Strand gefahren (Spiaggia di Marina di Chieuti).
Hier wollen wir übers Wochenende bleiben. Deshalb haben wir uns für alle Fälle vorher bei Lidl mit Allem was wir dafür brauchen eingedeckt, weil es weit und breit keine Möglichkeit dafür gibt.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟮
Was macht man wenn man sonst auch nichts zu tun hat ?
Muscheln am Strand suchen oder Schmetterlinge und andere Flieger beobachten.
Schwert- oder Messermuschel – Herzmuscheln – Weinreben Schwärmer – Golden Acht (Gelbling) – motorisierter Paraglieder 🤣🤣🤣
Reisetag 13 – Fahrt nach Vieste
In der vergangenen Nacht setzte starker Regen ein, sodass wir beschlossen, unsere Fahrt bereits heute fortzusetzen. Am Morgen blieben wir jedoch noch etwas länger im Bett und lauschten der Brandung, die wir direkt vom Fenster aus beobachten konnten.
Während wir frühstückten, besserte sich das Wetter zunehmend, und so verließen wir unseren schönen Übernachtungsplatz schließlich bei heiterem Himmel. Unser heutiges Ziel war Vieste, etwa 100 Kilometer entfernt.
Reisetag 14 – Immer noch Vieste
Wir hatten auf dem Campingplatz Baia Degli Aranci Village eingecheckt, zu dem auch ein Hotel mit Pool sowie mehrere gastronomische Angebote gehören.
Neben dem imposanten Wahrzeichen von Vieste, dem riesigen Monolithen Pizzomunno direkt am Strand, nutzten wir den Aufenthalt auch, um einen Zahnarzt für meine Frau aufzusuchen.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟱
Heute haben wir Vieste verlassen und sind rund 170 Kilometer weiter Richtung Süden gefahren. Zunächst führte uns die Strecke kurvenreich entlang der steilen Gargano-Küste. Immer wieder boten sich beeindruckende Ausblicke auf das Meer, doch nur selten gab es geeignete Haltepunkte zum Fotografieren. Schließlich habe ich meine Drohne startklar gemacht und 500 Meter hinaus aufs Meer geschickt – dabei sind wunderbare Aufnahmen eines kleinen Küstenabschnitts entstanden.
Reisetag 16:    Von Bari bis ins Herz des Salento
Unsere Reise begann im Norden Apuliens. Von Bari aus führte die Route entlang der Adriaküste. Schon nach kurzer Fahrt hätten wir eigentlich Polignano a Mare erreicht – berühmt für seine dramatisch über dem Meer thronenden Häuser und die Grotten unter den Klippen. Leider machte uns das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir keinen Halt einlegen konnten.
Weiter südlich ging es durch das malerische Valle d’Itria mit Orten wie Martina Franca und Ostuni, der „weißen Stadt“. Ihre weiß getünchten Häuser leuchten normalerweise im Sonnenlicht und bieten traumhafte Ausblicke über Olivenhaine bis hin zur Küste. Auch hier konnten wir diesmal keine Fotos machen – der Regen blieb unser ständiger Begleiter.
Ein Highlight war schließlich die Ankunft bei der Tenute Al Bano in Cellino San Marco.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟲
Wir stehen derzeit auf dem Agricampeggio & Glamping Torre Sabea nahe Gallipoli, im tiefen Süden Apuliens, und warten auf besseres Wetter. Seit gestern stürmt es hier heftig, und das Meer tobt direkt vor den Toren des Campingplatzes. Viel mehr als ein kurzer Spaziergang ist momentan nicht möglich – immer wieder ziehen Regenschauer durch.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭
Wir stehen immer noch in Gallipoli – inzwischen schon den fünften Tag. Die Stadt liegt an der Westküste der Halbinsel Salento in Apulien (Provinz Lecce), direkt am Ionischen Meer. Ihr Name leitet sich vom griechischen Kallí Pólis ab, was „schöne Stadt“ bedeutet.
Das Wetter zeigt sich weiterhin wechselhaft: Gestern regnete es immer wieder, heute hingegen schien die Sonne den ganzen Tag – begleitet von starkem Wind. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind mit dem Roller in die knapp vier Kilometer entfernte Altstadt gefahren
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟭
Hier noch ein paar Bilder vom Campingplatz und der Brandung vor den Toren des Selbigen.
Wer kennt die Frucht auf dem Foto – ich habe sie zum erstenmal gesehen.
𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞𝐭𝐚𝐠 𝟐𝟒+𝟐𝟓
Da ich momentan etwas Probleme mit meinen Mobilfunkanbieter habe, gibt’s bis auf Weiteres nur kurze Berichte und wenige Bilder. Zudem gibts hier auf dem Platz auch kein WLAN.
𝘼𝙡𝙗𝙚𝙧𝙤𝙗𝙚𝙡𝙡𝙤 𝙪𝙣𝙙 𝙈𝙖𝙩𝙚𝙧𝙖: Mittlerweile sind wir von Galliopoli über Alberobello weiter nach Matera gefahren und stehen hier auf einem ehem. Bauernhof etwa 7km vor der Stadt.
Reisetag 26
Heute sind wir mit dem Shuttlebus ins 7km entfernte Matera gefahren und haben dort einige Stunden in den Sassi und der Altstadt verbracht. Wir haben sicher einige Meter zurückgelegt, natürlich mit den entsprechenden Pausen. Aber bei Bierpreisen, wie beim Oktoberfest, ist man nicht mehr ganz so durstig.
𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟳
Heute habe ich von unserem Campingplatz (in einem Bild aus der Ferne zu sehen) einen kleinen Ausflug in Richtung Matera unternommen. Von hier aus blickt man auf die gegenüberliegende Seite einer tief eingeschnittenen Schlucht, die sich direkt unterhalb der berühmten Felsenhäuser hinabzieht.
Diese eindrucksvolle Gravina di Matera ist rund 70 bis 100 Meter tief – eine wilde Karstschlucht, die vom kleinen Fluss Gravina di Matera durchzogen wird. Sie trennt die historische Altstadt Sassi di Matera von der anderen Seite, wo sich der Parco della Murgia Materana mit seinen geheimnisvollen Höhlenkirchen ausbreitet.
Reisetag 28
Heute ging es von Matera in der Basilikata an die ionische Küste Kalabriens. Die Route führte über Landstraßen durch sanfte Hügellandschaften und weite Felder, vorbei an Policoro, ohne dort zu stoppen. Entlang der Küste boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer und kleine Orte wie Trebisacce.
Nach rund 180 Kilometern erreichten wir unser Ziel, den Campeggio-Villaggio Riva del Mare in Calopezzati. Der Campingplatz liegt ruhig zwischen Pinien und Strand – ideal zum Entspannen nach der Fahrt.
 
 
 
 
Reisetag 29
Wir sind noch einen weiteren Tag hier auf dem Campeggio-Villaggio Riva del Mare in Calopezzati geblieben. Der Platz liegt direkt am Meer – einfach wunderschön. Heute war ich zum ersten Mal auf dieser Reise im Meer schwimmen, und das Wasser war herrlich erfrischend. Den Tag haben wir ganz entspannt am Strand verbracht….
Tag 30 – Von der Ionischen Ruhe zur Tyrrhenischen Weite
Heute führte uns die Route einmal quer durch Kalabrien – vom sanften Blau des Ionischen Meeres bis zur wilden Westküste des Tyrrhenischen Meeres. Nach einem ruhigen Morgen am Campeggio–Villaggio Riva del Mare, direkt am Golf von Tarent, hieß es Abschied nehmen: Markise einfahren, Tassen verstauen, Motor starten – und los geht’s!
Die Fahrt führte uns durch das grüne, hügelige Herz Kalabriens.
Nach einigen Stunden auf kurvigen Straßen erreichten wir schließlich den Lido Zio Tom. Der Platz begrüßte uns mit einer leichten Brise, Möwenrufen und diesem unverkennbaren Gefühl von „Hier bleiben wir erst mal“.
Tag 32
Auch hier in Scalea ist das Wetter recht wechselhaft, aber wenigsten sind die Temperaturen mit 20° einigermaßen erträglich. Es ist meist bewölkt, ab und zu Sonne, dann wieder ein kurzer Regenschauer. Am Abend ein schöner Sonnenuntergang, wie meist hier an der Westküste.
Tag 33
Heute war ein richtig schöner Bade- und Strandtag hier in Scalea. Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand direkt vor dem Wohnmobil und genossen Sonne und Meer. Das Wasser war mit angenehmen 22 °C perfekt zum Schwimmen, und ich konnte mehrmals hineingehen. Auch die Drohne kam wieder zum Einsatz – diesmal habe ich mich sogar beim Baden im Meer gefilmt.
Tag 37 – Mittwoch, 22. Oktober:
Wir haben hier noch zwei Wochen gebucht, danach denken wir laaangsam ans Heimfahren.
Heute Nacht hat es heftig geregnet, und auch tagsüber gibt es immer wieder Schauer. Die Temperaturen liegen knapp unter 20 Grad. Das Meer schäumt, die Wellen wären eigentlich ideal zum „Plantschen“ – zumindest für mich. Aber ohne Sonne? Hmm …
Tag 39
Bereits gestern Abend erreichte uns eine Wetterwarnung aufs Handy. Im Laufe der Nacht legten die Wellen deutlich zu, immer wieder zogen kräftige Schauer durch, und der Wind frischte merklich auf. Zur Sicherheit spannte ich die Markise mit zusätzlichen Gurten ab – in der Hoffnung, dass das nicht zu unvorsichtig war. Laut Wettervorhersage sollten die Windgeschwindigkeiten nur bei etwa 25–30 km/h liegen, in Böen bis 55 km/h. Trotzdem war mir, so direkt am Meer, nicht ganz wohl.
Tag 40 – Zwischen Himmel, Meer und Geschichte – Ein Tag  in Alt-Scalea
Wir waren heute in einer der ältesten Ortschaften an der kalabrischen Westküste – einem Ort mit einem einzigartigen mittelalterlichen Stadtkern, der sich terrassenförmig den Hang hinaufzieht.
Erster Eindruck
Alt-Scalea erhebt sich wie ein steinerner Teppich über dem modernen Küstenort
Tag 40: Rundgang durch Alt-Scalea
Kleine Bilderserie Gassen und Bögen
Zwischen alten Bögen und verwinkelten Gassen erzählt Alt-Scalea seine Geschichte ganz leise – Stein für Stein, Stufe für Stufe – Alt-Scalea ist ein Labyrinth aus Stein und Seele. 🧡
Kein Museum, kein Touristenrummel – nur echtes Leben hinter jeder Ecke. 💛
Tag 40: Rundgang durch Alt-Scalea (Teil2)
Bei unserem gestrigen Rundgang hatten wir das Glück, genau zum Beginn des Sonntagsgottesdienstes an der Kirche des Heiligen Nikolaus (Chiesa di San Nicola in Plateis, roter Pfeil) zu sein.
Diese Kirche zählt zu den ältesten Sakralbauten der Stadt und beeindruckt durch ihre Mischung aus romanischen und barocken Elementen. Die Ursprünge reichen vermutlich bis ins 8. oder 9. Jahrhundert zurück, während der heutige, bedeutendere Bau auf das 12. Jahrhundert datiert wird.
𝗧𝗮𝗴 𝟰𝟳: 𝟭. 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿
Schon beim Frühstück am Strand ging’s heute gut los: Kaum war der Kaffee eingeschenkt, tauchte vor uns der erste Delfin hier in Kalabrien auf – und das ohne Eintrittskarte oder Showprogramm. So kann der Tag gerne anfangen!
Meine Gattin hatte sich danach fest vorgenommen, den Allerheiligen-Gottesdienst in der Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ im neuen Teil von Scalea zu besuchen. Da wir dort schon im letzten Jahr brav unsere Pflicht getan hatten, habe ich mir diesmal die fotografische Dokumentation gespart.
Tag 48: Rollertour nach Aieta
Schon gestern hatte ich mir vorgenommen, bei passendem Wetter noch einmal eine kleine Tour mit dem Roller in die Berge zu unternehmen. Zufällig bekam eine deutschsprachige Strandbekanntschaft mein Vorhaben mit und gab mir einen wertvollen Tipp für das heutige Ziel: Aieta, ein Bergdorf oberhalb von Praia a Mare.
Also sattelte ich meinen Honda-Scooter und machte mich auf den Weg. 
Zuerst ging es rund 20 Kilometer auf der Uferstraße Richtung Praia a Mare, bevor die Straße ins Gebirge abbog. Auf den nächsten gut 8 Kilometern stieg die Strecke um über 500 Höhenmeter an – mit gefühlt hundert Serpentinen. Mit dem Roller wurde das zur echten Erlebnistour: immer wieder grandiose Ausblicke ins Tal, auf die Küste und die nahen Berge.
Noch ein paar Bilder und Wissenswertes über Aieta
Der Name „Aieta“ leitet sich vom griechischen Wort αετός (aetós) ab, was „Adler“ bedeutet – wohl wegen der exponierten Lage hoch über dem Tal oder wegen der Adler, die hier einst kreisten.
Das Gebiet war bereits in vorhistorischer Zeit besiedelt, zunächst von den Enotriern, später von den Lucanern. In der byzantinischen Epoche gewann der Ort an Bedeutung, es entstanden Klöster und Adelshäuser.
Besonders hervorzuheben ist das Palazzo Martirano-Spinelli, ein Renaissance-Palais aus dem 16. Jahrhundert – eines der seltenen Beispiele dieser Architektur in ganz Kalabrien.
Tag 52: Ein Tag wie aus dem Bilderbuch
Heute war einer der schönsten Tage seit unserer Ankunft hier in Scalea. Schon am Morgen lag eine unglaubliche Ruhe über dem Platz – kein Windhauch, kein Rauschen, nur das leise Plätschern der Wellen. Das Meer lag glatt da wie ein Spiegel, so ruhig, dass man fast meinte, man könne darauf spazieren. Die Sonne wärmte angenehm, und die Temperaturen kletterten über 20 Grad – fast schon ein Hauch von Sommer.
Tag 54: Area Sosta Camper Labro
Noch ein letzter Blick aus dem Wohnmobilfenster – hinaus auf das Meer und den Strand, an dem wir über drei Wochen gestanden haben. In den Rückspiegeln verschwinden langsam die Wellen, die uns so lange begleitet haben. Dann heißt es Abschied nehmen: Unsere Heimreise und zugleich das Ende unserer diesjährigen Herbsttour beginnt.
Über Nacht hatte sich das Wetter gewandelt. Statt Sonne und mildem Wind nun graue Wolken und Regen – und laut Wetterbericht soll es in den kommenden Tagen in Scalea noch schlechter werden. Es fühlt sich an, als würde das Wetter selbst uns zur Weiterfahrt drängen.
Tag 55: Das Bergdorf Labro
Gestern sind wir erst in der Dunkelheit hier angekommen und haben eine ruhige, aber kühle Nacht (8 °C) auf über 600 Metern über dem Meer verbracht – direkt neben der Polizeistation des Ortes.
Erst am nächsten Morgen wurde uns bewusst, welch besonderer Ort uns hier umgibt. Labro, im 9. Jahrhundert gegründet, ist ein wunderbar restauriertes mittelalterliches Dorf.
Zu unserem Glück fand an diesem Wochenende ein großes Bogenschützentreffen in den historischen Mauern statt.
Tag 55: Von Labro nach Fratta Polesine
Heute ging es einmal quer durch Italien – vom Bergdorf Labro in Latium bis ins flache Land Venetiens. Wir wollten nochmals die LKW-freien Straßen des Wochenendes nutzen und so weit wie möglich bis zum Abend nach Norden kommen. So wurden es wieder über 400km Maut freie Straßen.
Da wir ja am Vormittag noch die Bogenschützen beobachtet hatten, fuhren wir erst kurz vor Mittag los und waren nach mehr als 5 Stunden am Ziel, dass wir kurzfristig ausgesucht hatten und welches wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wollten. Es handelt sich um einen einfachen, aber zweckmäßigen Stellplatz mit guten Bewertungen.
Wir durchquerten fünf Regionen Italien und ….
Tag 56: Heute verließen wir die Po-Ebene in Richtung Verona. Danach ging es weiter ins Trentino. Die Landschaft ändert sich deutlich: Die weiten Ebenen werden zu Hügeln, dann zu Bergen. Reben ziehen sich an den Hängen entlang, Weinberge so weit das Auge reicht.
In Meran machten wir einen ausgiebigen Stadtbummel und erleben unser blaues Wunder bei der Rückkehr zu unserem Fahrzeug.
Nun hat es uns auch erwischt…..
Tag 57: Von Südtirol nach Hause
Nach unserem Schock in Meran wollten wir einfach nur noch ein Stück weiterfahren, raus aus der Stadt, irgendwohin, wo es ruhig ist. Etwa 20 km später fanden wir einen kleinen, stillen Parkplatz – genau das, was wir gebraucht haben, um erst einmal durchzuatmen. Am nächsten Morgen ging es dann in einem Zug die 500 km heimwärts. Die acht Stunden vergingen erstaunlich leicht; gute Straßen, wenig Verkehr und das Gefühl, endlich Richtung Heimat zu rollen. Über den Reschenpass, ganz ohne Maut, so wie auf der Hinfahrt – irgendwie hatte diese Strecke etwas Vertrautes und Beruhigendes.

Wieder daheim

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