Vorwort und Übersicht

Unser Sommer 2020 in Tschechien -

Wegen verschiedener privaten Lebensumstände hatten wir uns schon im Winter entschlossen im Jahr 2020 unser Nachbarland Tschechien verstärkt zu bereisen. Insbesondere kann man dort praktisch immer ohne Reservierung kurzfristig mit dem Wohnmobil anreisen. Auf den meisten Campingplätzen wird sowieso nicht reserviert. Im Normalfall findet sich immer ein Plätzchen zu Übernachten. Nur in der Hauptreisezeit der Tschechen im Juli und August kann es schon mal eng werden und man darf dann nicht sonderlich wählerisch sein. Aber uns gefällt es immer wieder zwischen einheimischen Zeltern und Wohnwagen wild durcheinander zu stehen. Und mit meinen paar Brocken der Sprache ist man schnell akzeptiert und findet ggf. schnell Kontakt, was in diesem Sommer für uns jedoch meist tabu war.

Es fällt auf, daß sehr viele junge Familien mit Zelten unterwegs sind. Meist mit 2-3 kleineren Kindern, so daß sich auf den Plätzen immer sehr viele Kinder und Jugentliche aufhalten. Entsprechend gibt es immer was zu beobachten und es rührt sich was. Trotzdem gibt es keine Flegeleien oder Frechheiten.

Bei einbrechender Dämmerung werden aller Orts Lagerfeuer angezündet und über dem offenen Feuer gegrillt.

Wem also sein Hundchen wichtiger ist als Kindergeschrei, und wer sich gerne zu früher Abendstunde in seine Unterkunft zum „Tagesschau gucken“ zurückziehen will, der ist hier falsch am Platz – zumindest in der Hauptsaison. Soll aber nicht heißen, daß die Tschechen keine Hunde wollen und haben. Man muss auch damit rechnen, daß Lagerfeuerrauch um oder ins Wohnmobil zieht.

Es ist auch immer ein Kommen und Gehen von Motorad- und Radfahren mit Zelt und kleinem Gepäck zu beobachten, wo wir uns im Vergleich mit unserem „Luxusmobil“ immer wieder fragen, wie spartanisch man unterwegs sein kann und was man unter Camping wirklich verstehen kann.

Der Corona-Sommer war in Tschechien relativ entspannt, und schon früh war die Maskenpflicht abgeschafft, obwohl oder vielleicht auch deswegen, weil das Land relativ früh die Grenzen dicht gemacht hat.

Für uns war es leicht Abstand zu halten, weil es dort einfach nirgends so voll wie bei uns war. Ob im Freibad, am See oder beim Einkaufen, ich hatte selten ein ungutes Gefühl und es blieb immer Platz zum Ausweichen.

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