Standortwechsel – Schiffswrack gucken

12. Oktober – Tag 41:    Relativ zügig konnten wir heute den tollen Campingplatz Semeli in Leonidi verlassen und uns auf den Weg Richtung Westen machen. Etwa 85 Kilometer waren zu fahren mit einem Zwischenhalt zum Einkaufen. Von dort hatten wir dann noch 15km bis zum Ziel.

Der erste Abschnitt ab Leonidi ging erstmal wieder die Berge hinauf über unzählige Kurven und Serpentinen.

Zwischenzeit hatte man einen guten Blick hinauf zum Kloster Elona (https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Elona) das etwa 600m über dem Meer wie eine Schwalbennest am Hang klebt.

Unser Weg bergauf führte uns aber noch bis fast auf die doppelte Meereshöhe durch das Bergdorf Kosmas mit seiner engen Ortsdurchfahrt und einem wirklich schönen Ortskern mit Kirche als Mittelpunkt. Hier oben in den Bergen mit seinen vielen Nadel- und Blätterbäumen fiel das Thermometer auf 11°. die hügelige Landschaft mit seinem vielen Grün erinnerte mich ein wenig an unseren Bay.Wald.

Insgesamt war die Strecke aber einfacher zu fahren als gedacht. Die Straße war überwiegend gut, meist auch breit genug für Wohnmobile, ohne starke Steigungen, ausgebaut. Je näher man dem Meer kam wechselte die Gegend zuerst in riesige Olivenbaum Anpflanzungen und dann in weite Orangenanbauflächen. Diese waren hier, im Gegensatz zu Leonidi, aber schon mit sehr vielen reifen Früchten behangen.

 

Langsam näherten wir uns dem Strand mit seinem Schiffswrack. Direkt vor dem Parkplatz, nur durch eine Düne getrennt liegt eine sehr flacher Sandstrand. In einiger Entfernung liegt auch das alte Wrack (https://de.wikipedia.org/wiki/Dimitrios_(Schiff,_1950) seit 1981, das sich bei einem Sturm losgerissen hatte und seit dem vor sich dahin rostet und als Fotomotiv dient. Heute kam sogar ein kleiner Reisebus mit Fototouristen, die in Reih und Glied über den Strand stapften.

Dort gibt es auch einen großen Parkplatz, der wohl bei sehr vielen Griechenlandreisenden bekannt ist. Es waren schon mind 10 Wohnmobile ect. geparkt und bis zum Abend kamen noch einige dazu. Es war alles vertreten: von Concorde preislich gut im sechsstelligen Bereich, über Wohnwagen und Campingbusse. Ein alter, ausgebauter Reisebus und auch mehrere LKW-Ausbauten.

Bis zum späten Abend kamen noch Wohnmobile und es wurde immer voller.  In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Taverne, um sich den Bauch voll zu schlagen. Der strand zum Baden ist sehr flach und gut geeignet zum Baden, zumal es dort auch eine Stranddusche befindet. 

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